Elke Pfnür
Lhasa, die Stadt der Götter, liegt auf 3 650 m Höhe und ist seit Mitte des siebten Jahrhunderts das Zentrum Tibets. Das "Dach der Welt" von Corporate History, dem Kompetenzcenter für Bankgeschichte der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (kurz: HypoVereinsbank), liegt im zweiten Kellergeschoss des so genannten Hypo-Hochhauses in München. Dort, im Magazinraum des Historischen Archivs der HypoVereinsbank, herrscht ein Sauerstoffgehalt von etwa 13,4 %. (1) Dies entspricht ungefähr einer Meereshöhe von 3 700 m, eben der Höhe von Lhasa. Warum sich so wenig Sauerstoff im Historischen Archiv befindet? Das hat brandschutzrechtliche Gründe. Doch zunächst einige Hintergrundinformationen zum Historischen Archiv der HypoVereinsbank.
Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG ist aus der Fusion der Bayerischen Vereinsbank (gegründet 1869) und der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank (gegründet 1835) hervorgegangen. Sie ist Mitglied der UniCredit Group, die im Wirtschaftsraum Italien, Deutschland, Österreich, Türkei sowie in Zentral- und Osteuropa mit mehr als 130 000 Mitarbeitern, 7 000 Filialen und über 28 Millionen Kunden eine führende Position einnimmt.
Die Fachabteilung Corporate History wurde – bedingt durch einen Generationswechsel – im Jahr 2003 neu konzipiert. Sie versteht sich einerseits als Teil der Corporate Identity und als Kompetenzcenter der Bankgeschichte der HypoVereinsbank, andererseits als Wert der Corporate Behavior und steht somit auch für das Verhalten der Bank in Sachen eigene Unternehmensgeschichte; denn ein "integres Verhalten sowie transparente und nachvollziehbare Geschäftspraktiken sind für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens unabdingbar". (2) Ziel von Corporate History ist unter anderem die Schaffung eines vertrauensvollen Verhältnisses zu den Zielgruppen der Bank (3) durch einen seriösen Umgang mit der eigenen Vergangenheit, denn die HypoVereinsbank versteht ihre Geschichte als ein Zeichen von Tradition und Stabilität und damit als ein Fundament für die Zukunft der Bank. Aus diesem Selbstverständnis heraus betreibt Corporate History auch das Historische Archiv, das der Fachabteilung als Arbeitsgrundlage dient. Um diese Mission auch zukünftig leisten zu können, musste eine neue Archivsituation geschaffen werden. Aus fünf verschiedenen, baulich ungeeigneten Räumen an vier unterschiedlichen Standorten wurde das Archivgut im Februar 2005 an einem einzigen Platz zusammen gefasst. Der Raum, zuvor als Registratur genutzt, wurde baulich verändert, sodass er den Voraussetzungen für ein Historisches Archiv entspricht. Im Historischen Archiv, das in etwa 1 500 m2 groß ist und ca. 10 000 laufende Meter fassen kann, herrschen konstant 18 °C (+ / – 1 °C) und 45 % (+ / – 5 %) Luftfeuchtigkeit. Abgesehen von den Klimabedingungen war aber auch der Brandschutz ein wichtiges Thema.
Die Anforderungen an den Brandschutz in einem Historischen Archiv sind außergewöhnlich hoch, denn bei einem Brand kann wertvolles Archivgut vernichtet werden und für immer verloren sein. Selbst geringste Rauchmengen können das meist hochempfindliche, unersetzliche Archivgut beschädigen. Die Zerstörung des Bestandes durch Löschwasser kann wertmäßig und ideell ebenso unermesslich sein.
Erfahrungen wie der Brand der Universitätsbibliothek von Lyon 1999, das Feuer im Jahr 2005 im DB-Museum – der 170 Jahre Eisenbahngeschichte zerstörte – und der verheerende Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar – die ihre wertvollsten Stücke im Jahr 2004 verloren hat – erschütterten die Archivbranche. Schlagzeilen wie "Der Weltgedächtnisverlust" (4) oder "Mozart gerettet, Goethe verbrannt" (5) verursachten ein großes Echo. Trotz der Berichterstattung in den Medien und der Kritik bezüglich der Versäumnisse in Sachen Brandschutz zogen die Brände kaum praktische Auswirkungen im Archivwesen nach sich. Haben Institute aufgrund des Brandes in Weimar ihr Konzept für den Brandschutz überprüft? Welches Wirtschaftsarchiv hat überhaupt ein Brandschutzkonzept? Warum wird Zeit und Geld in professionelle und konservatorische Bestandserhaltung gesteckt, aber das Thema Brandschutz verdrängt? "Es ist alles hinfällig, wenn's brennt", so die bittere Erfahrung von Ruth Haener, die den Archivbrand in der Basellandschaftlichen Behörde der kantonalen Fremdenpolizei im Jahr 1994 erleben musste.
In der Fachliteratur wird das Thema Brandschutz nach wie vor stark vernachlässigt. Im 2004 erschienenen Buch "Praktische Archivkunde" erfährt der Leser des Artikels "Archivtechnik" von Rickmer Kießling laut Sachindex nichts über Brandschutz, wohl aber über Brandschäden. Hier kann der Interessierte lesen:
"Die Bemühungen um die dauerhafte Erhaltung der Archivalien durch präzise Klimaüberwachung, sachgerechte Lagerung in geeigneten Materialien, angemessene Handhabung bei der Benutzung und Schutz von Entfremdung können nicht verhindern, dass Archiv- und Registraturgut immer wieder durch äußere Einwirkung Schaden nimmt. (…) Ein Brand bricht aus, wodurch Teile der Materialien zerstört und andere durch Löschmaßnahmen durchnässt werden. Gegen solche Schadensfälle sind nur begrenzt vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Selbst wenn das Gebäude technisch auf dem neuesten Stand ist, der aktive wie passive Brandschutz durchdacht wurde (…) sind nicht alle Gefahren auszuschließen." (6)
Die Empfehlung "laufende, bestandsweise Nummerierung der Kartons" (7) oder die Aufstellung eines Notfallplans, befriedigen den Ratsuchenden nicht. Auch in der Neuauflage des 2005 erschienenen "Handbuchs für Wirtschaftsarchivare" findet der Leser im Sachregister das Thema Brandschutz unerwähnt. Im Text taucht Brandschutz nur sehr knapp in dem von Hartmut Weber verfassten Kapitel zur Bestandserhaltung und vor allem im Zusammenhang mit Baumaßnahmen (8) auf. In der ISO 11799:2003 über die "Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut" gibt es nur ein kurzes Kapitel zum Thema Feuermelde- und Feuerlöschsysteme. (9) In allen drei Ratgebern erfährt der Leser nur sehr wenig über praktische Brandschutzmöglichkeiten. Die Aussage Kießlings lässt sogar den irrigen Schluss zu, der Historiker bzw. Archivar könne gar nichts machen.
Wie schon erwähnt sind die Anforderungen an den Brandschutz in einem Historischen Archiv außergewöhnlich hoch. Aber auch die Anforderungen an den Wirtschaftshistoriker oder -archivar sind nicht zu unterschätzen, denn wenn er seine Kulturgüter, für die er die Verantwortung hat, schützen möchte, darf er das Thema nicht verdrängen und muss sich mit Brandschutztechniken auseinander setzen. Die Fachabteilung Corporate History der HypoVereinsbank hat dies ausführlich getan.
Zunächst stellte ein Arbeitskreis, bestehend aus Mitarbeitern der Bauabteilung, der Haustechnik, des Brandschutzes, des Arbeitschutzes und des Historischen Archivs fest, dass in den meisten Brandschutzkonzepten das frühestmögliche Erkennen von Bränden und das anschließende schnellstmögliche Bekämpfen des Brandes im Vordergrund stehen.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Brände zu erkennen. Meist geben so genannte Brandmelder Alarm. Bei einem Brand entstehen Rauch, Wärme und Licht (so genannte Brandkenngrößen). Die technischen Geräte können frühzeitig und effektiv Brandkenngrößen erfassen und Alarm auslösen. Dabei wird unterschieden zwischen automatischen Brandmeldern, die den Brand aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften erkennen, und nicht-automatischen Brandmeldern, die von Hand betätigt werden müssen. Sinn des Brandalarms sind der Sach- und Personenschutz, die Alarmierung der Feuerwehr und das schnellstmögliche Erkennen und Bekämpfen des Brandes. Unter den automatischen Brandmeldern gibt es Brandgas-, Flammen-, Wärme- und Rauchmelder. Letztere werden wiederum in optische Rauchmelder und Ionisationsmelder unterteilt. Es gibt aber auch Brandmelder, die unterschiedliche Brandkenngrößen erkennen können, die so genannten Multikriterien-Melder. Zunehmend auf dem Markt sind auch Rauchansaugsysteme und lineare Rauch- bzw. Wärmemelder. Die einzelnen Melder im Detail zu erklären, würde im Rahmen dieses Artikels allerdings zu weit führen.
Ein nicht-automatischer Brandmelder, auch Handfeuermelder oder Druckknopfmelder genannt, ist durch eine Glasscheibe geschützt, die eingeschlagen werden muss. Durch anschließendes Drücken des Knopfes wird bei der Feuerwehrzentrale ein Alarm ausgelöst.
Im Bundesland Bayern gibt es – wie in vielen anderen Ländern – keine Pflicht, ein Gebäude mit Brandmeldern auszustatten. Die Landesbauordnung von Rheinland-Pfalz, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein und dem Saarland hingegen schreibt seit kurzem eine Brandmelderpflicht vor. Zum Vergleich: In den USA sind etwa 93 % aller Haushalte mit Brandmeldern ausgestattet. So ist es nicht erstaunlich, dass – auch aufgrund fehlender Brandmelder – in der Bundesrepublik Deutschland die Brandschadensquote sehr hoch ist.
Das Gebäude der HypoVereinsbank in der Arabellastraße 12 ist ein Sonderbau. Es gilt die Hochhausrichtlinie. Diese schreibt Brandmelder vor, und so wurde das Haus mit optischen Brandmeldern ausgestattet.
Zur Entstehung und Fortdauer eines Brandes sind Brennstoff, Sauerstoff und Wärmeenergie notwendig. Fehlt nur eine dieser Komponenten, erlischt der Brand. Es gibt eine Vielzahl von Wegen, Brände zu bekämpfen. Die meisten Löschverfahren beruhen entweder auf dem Entzug der Wärmeenergie oder des Sauerstoffs, sprich: der Brand muss abgekühlt, erstickt oder unterbunden werden.
Wasser besitzt aufgrund seiner hohen Wärmeaufnahmekapazität, die dem Brand die nötige Wärmeenergie entzieht, hervorragende Löscheigenschaften. Es ist preiswert, nicht giftig oder ätzend, meist schnell verfügbar und fast immer ausreichend vorhanden. Es wird bei Archivbränden verwendet, da dort kaum Metall oder Fette zu finden sind, die bei der Löschung mit Wasser explosionsartige Reaktionen auslösen können. Meist schützen Sprinkleranlagen – wie z. B. im Zwischenarchiv in Dahlwitz-Hoppegarten, Anlaufstelle für die Akten der obersten Bundesbehörden im Großraum Berlin – das Archivgut vor Brand. Sprinkleranlagen sind automatische Feuerlöschanlagen, bei denen, meist an der Raumdecke, mehrere Wasseraustrittsdüsen (so genannte Sprinklerköpfe) angebracht werden. Diese Düsen sind mit einem Rohrnetz verbunden, in dem ein konstanter Wasserdruck herrscht und mit Glasampullen verschlossen, die mit einer Spezialflüssigkeit gefüllt sind. Bei einem Brand dehnt sich durch die Hitze die Flüssigkeit aus und die Ampullen platzen, sodass sich die Düsen öffnen und das Wasser zum Löschen austreten kann. Geht die Sprinkleranlage an, wird meist automatisch der Brand bei der Feuerwehr gemeldet.
Der heutige Magazinraum des Historischen Archivs der HypoVereinsbank wurde vor 25 Jahren mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Da diese jedoch nicht mehr zeitgemäß war, kam im Arbeitskreis die Idee auf, die Sprinkler gegen neue, dem heutigen Brandschutzrecht angemessene auszutauschen. Bevor eine Entscheidung getroffen wurde, hat der Arbeitskreis allerdings weitere Möglichkeiten der Brandbekämpfung diskutiert.
Die Verwendung von Netzmittel im Wasser würde den Brand zwar effektiver als reines Wasser bekämpfen, aber starke Löschwasserschäden im Archivgut verursachen, da das Wasser aufgrund der niedrigen Oberflächenspannung besser in das zu löschende Brandgut eindringt. Hier ist also Vorsicht geboten. Des Weiteren wird bei einem Brand auch mit Pulver oder Schaum gelöscht. Im Handbuch für Wirtschaftsarchive wird gefordert, das Archivpersonal in der Handhabung von manuellen Feuerlöschern zu schulen; man empfiehlt die Löschung mit einem Pulverlöscher. (10)
Bei der Brandbekämpfung können aber auch spezielle Gase mit höherer Löscheffizienz zum Einsatz kommen. Argon, Stickstoff und Kohlendioxid (CO2) haben die Wirkung, den Sauerstoff in der Luft zu verdrängen. Es kommt zum so genannten Stickeffekt. Die Meldung erfolgt über optisch-elektronische Rauch-, thermische Brand-, UV-Flammenmelder oder manuelle Auslösung der CO2-Löschanlage. Meist wird der ganze Raum mit CO2 geflutet. Weil aber das Gas unsichtbar und geruchlos ist und die Löschwirkung erst bei einer Konzentration von ca. 35 % zuverlässig eintritt, ist die Anwendung von CO2 für den Menschen gefährlich. (11) Der Einsatz von CO2-Löschanlagen setzt eine gründliche Kenntnis der Bedingungen und Gefahren voraus. CO2-Gaslöschanlagen werden besonders für Historische Archive und Bibliotheken angeboten, da eine rasche und trockene Löschung ohne Rückstände und Löschschäden erzielt wird. Der Arbeitskreis der HypoVereinsbank hatte aber bei der CO2-Löschanlagen-Lösung neben dem Arbeitsschutz der Mitarbeiter auch ein weiteres Problem: Der verdrängte Sauerstoff muss entweichen können. Hier hätten umfangreiche und kostspielige Außenbaumaßnahmen wie die Verlegung von Abluftrohren, die den verdrängten Sauerstoff bei Flutung ins Freie leiten, erfolgen müssen.
Erwähnt sei noch, dass die Feuerwehr früher mit FCKW (halogeniertem CO2) historische Archive gelöscht hat, dies wurde aber aufgrund der Wirkungen des Treibhausgases aus Umweltschutzgründen verboten. Ein Brand kann auch mit Zementpulver, Sand, Schweröl oder Spänen erstickt und damit gelöscht werden. Diese manuelle Bekämpfung wird allerdings nur bei kleinen, punktuellen Bränden eingesetzt.
Obwohl die Feuerwehr immer moderner ausgestattet ist, können die sekundären Brandschäden sehr hoch sein. Teile des Archivguts können durch Brandbekämpfungsschäden unwiederbringlich verloren sein. Unter sekundären Brandschäden versteht man Brand-, Rauch- und Löschschäden. Bei Wasserschäden durch Löschwasser wird das Material geschwächt, es kann auch zu mechanischen Schäden kommen. Um dies zu verhindern, müssen die Verantwortlichen schnell handeln. Die betroffenen Objekte müssen sofort in einen Kühlraum gebracht und gefriergetrocknet werden. Durch Löschwasser kann sogar die Gebäudesubstanz Schaden nehmen, sodass Einsturzgefahr besteht. Durch Rauchgase können empfindliche Geräte und Maschinen zerstört und Räume unbenutzbar gemacht werden. Starke Verrußung deutet auf Rauch-, Gas-, und Brandschäden hin, bei denen ein Teil des organischen Materials verkohlt ist. Hier kann sich ein ölig-schmieriger Film auf das Archivgut legen, und der Brandgeruch lagert sich dauerhaft ein. Ein spezielles chemisches Verfahren kann den Brandgeruch beseitigen. Verkohlte Ränder kann man zwar durch Anfasern mit Vliesen auf die ursprüngliche Größe bringen, Informationen können aber trotzdem unwiederbringlich verbrannt sein.
Dem Arbeitskreis der HypoVereinsbank war schnell klar, dass herkömmliche Brandschutzmethoden im Brandfall immer Verluste und hohe Folgekosten mit sich bringen. Gerade durch die Bergung, die mit größter Sorgfalt und Vorsicht von Fachfirmen durchgeführt werden muss, und durch die Brandbekämpfungsschäden entstehen enorme zusätzliche Kosten. Um den hohen Anforderungen eines Historischen Archivs und dessen unwiederbringlichen Werten gerecht zu werden, suchte der Arbeitskreis weiter nach Alternativen zu den herkömmlichen Brandschutzkonzepten. Und man wurde fündig.
Die HypoVereinsbank ging beim Brandschutz für das Historische Archiv schließlich einen neuen Weg – der so neu gar nicht ist. Jeder kennt die Methode, eine Kerzenflamme zu ersticken, indem man einen Kerzenlöscher – meist aus Metall – darüber stülpt, wodurch der Flamme die Luft zum Brennen genommen wird. Und als Archivar lernt man, dass Akten für Brände weniger anfällig sind, wenn sie eng im Regal lagern. Denn wenn Akten am Rand verkohlt sind, kommt nicht mehr genug Sauerstoff an das innen liegende Papier und das Feuer erstickt. Beide Erklärungen basieren auf der Idee, dass die Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft abnimmt.
Das Brandschutzsystem der Sauerstoffreduktionsanlagen ist nicht mehr auf das Melden und Löschen des Brandes ausgerichtet, sondern auf das Vermeiden des Brandes an sich. Wie schon erwähnt, braucht man für einen Brand Brennstoff, Sauerstoff und Wärmeenergie. Fehlt nur eine dieser Komponenten, zum Beispiel der Sauerstoff, kann kein Feuer entstehen und die Brandgefahr ist gebannt.
Das Grundprinzip der Anlage zur Sauerstoffreduktion ist einfach: Die Brennbarkeit von Feststoffen hängt direkt mit der Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft zusammen. Je weniger Sauerstoff in der Luft ist, desto weniger kann es brennen, denn durch eine Sauerstoffreduktion in der Raumluft ist wesentlich mehr Energie erforderlich, um einen Brennstoff zu entzünden. Schon bei einer Sauerstoffkonzentration von ca. 15 % ist bei den meisten Stoffen (u. a. auch Benzin) ein offener Brand ausgeschlossen. Dabei muss man auch bedenken, dass die benötigte Energie zum Entzünden höher ist als die zum Aufrechterhalten eines Brandes. Eine Sauerstoffreduktionsanlage basiert auf einer Technologie, mit der der Sauerstoffgehalt der Raumluft durch die Zufuhr von Stickstoff kontrolliert reduziert wird. Stickstoff ist nicht toxisch und mit ca. 78,09 % Hauptbestandteil der Umgebungsluft. (12) Durch die Zufuhr von Stickstoff wird eine Atmosphäre geschaffen, die weniger Sauerstoff enthält und in der es nicht mehr brennen kann.
Im Vergleich zu herkömmlichen Brandschutzmethoden hat die Sauerstoffreduktion einen entscheidenden Vorteil: Sie wirkt bereits vor dem Schadenseintritt, und sekundäre Brandschäden können somit nicht auftreten.
Die HypoVereinsbank hat sich für eine Anlage namens OxyReduct® der Firma Wagner Alarm- und Sicherungssysteme GmbH aus Langenhagen entschieden. Die Basisanlage besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
Der wichtigste Parameter für die Einrichtung der Anlage ist die Dichtigkeit der zu schützenden Bereiche. Einen ideal dichten Raum gibt es in der Praxis nur sehr selten. Durch einen Blower-Door-Test (auch Fan-Door-Test genannt) kann man das Ausmaß der Lecks eines Raumes messen und lokalisieren. Die Lecks müssen dann abgedichtet werden. Bei der Planung des Brandschutzkonzeptes für das Magazin des Historischen Archivs der HypoVereinsbank waren kaum bauliche Maßnahmen zum Abdichten erforderlich, da der Bereich im Untergeschoss des Gebäudes liegt.
Ein weiterer Parameter ist die Begehbarkeitsfrequenz. Denn wenn die Türen häufig geöffnet werden und es zu einem intensiven Luftaustausch aus ungeschützten Räumen kommt, muss die Anlage darauf eingestellt werden. Die HypoVereinsbank hat eine Begehbarkeitsfrequenz der Räume von drei Mal pro Stunde benannt. Darüber hinaus spielen die Größe des Raumes und das zu schützende Archivgut eine Rolle. Nachdem alle Parameter erfasst waren, konnte die Betriebssauerstoffkonzentration auf ca. 13,4 % festgelegt werden.
Der hohe Stickstoffgehalt der natürlichen Umluft bietet die Grundlage dafür, dass sich der Stickstoff für den Betrieb der Anlage direkt vor Ort gewinnen lässt. Ausgangspunkt für die Stickstoffgewinnung ist die Druckluft, die durch zwei Kompressoren erzeugt wird. Über einen Trockner und Filter wird diese Druckluft in den Stickstoffgenerator geleitet. In diesem Stickstoffgenerator befinden sich mehrere Module mit Hohlfasermembranen. Die verschiedenen Bestandteile der Luft breiten sich unterschiedlich schnell durch die Membranen hindurch aus. Dadurch kann die Anlage die Sauerstoffmoleküle herausfiltern. Dieser Stickstoff gelangt über ein Edelstahlrohrsystem direkt in den Magazinraum. Sauerstoffsensoren erfassen kontinuierlich den Sauerstoffgehalt und aktivieren den Alarm, wenn die Ober- oder Untergrenze des eingestellten Regelbereiches erreicht wird. Der Magazinraum des Historischen Archivs der HypoVereinsbank hat eine Konzentration von 13,4 % Sauerstoff, 0,72 % Argon und CO2 und 85,88 % Stickstoff.
Innerhalb eines Brandschutzkonzeptes hat der Schutz der Menschen Priorität. Die zuständige Berufsgenossenschaft hat bei Sauerstoffreduktionsanlagen Regeln festgelegt, sodass die Begehbarkeit für den Menschen unbedenklich ist. Das Magazin des Historischen Archivs der HypoVereinsbank wird von der Berufsgenossenschaft mit 13,4 % Sauerstoffgehalt in den Bereich der Kategorie III eingeteilt, d. h. in einen Bereich mit einer Sauerstoffkonzentration von weniger als 15 %, aber mindestens 13 %. (14) In der Stellungnahme ist zu lesen:
"In diesen Bereichen dürfen sich keine ständigen Arbeitsplätze befinden. (…) Personen, die diese Bereiche betreten, dürfen in ihnen nur leichte körperliche Tätigkeiten verrichten und müssen vor dem ersten Betreten einer ärztlichen Untersuchung sowie regelmäßigen Wiederholungsuntersuchungen unterzogen werden. (…) Die ärztlichen Untersuchungen sind bis auf weiteres entsprechend des ‚Entwurfes für eine spezielle medizinische Vorsorgeuntersuchung’ vom Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München durchzuführen." (15)
Die Mitarbeiter von Corporate History werden einmal jährlich vom Betriebsarzt untersucht und erhalten eine Bescheinigung, die zum Aufenthalt im Magazinraum berechtigt. Diese Untersuchung findet im Rahmen der jährlichen Untersuchung gemäß der TRBA 240 (16) statt. Zudem erhält jeder Mitarbeiter eine Belehrung, dass er den Bereich nach zwei Stunden verlassen muss und vor dem erneuten Betreten eine mindestens halbstündige Pause unter normaler Sauerstoffkonzentration in der Atemluft einzuhalten hat. Außerdem sind die Mitarbeiter und jeder Besucher auf die Symptome der "akuten Höhenkrankheit" hinzuweisen. Diese können sein: Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe, Atemnot, Pulsanstieg um mehr als 20 %, geschwollene Beine und Hände, Müdigkeit und Leistungsabfall. Taucht eines dieser Symptome auf, ist der Raum sofort zu verlassen. Unter normaler Sauerstoffkonzentration tritt dann eine schnelle Besserung ein.
Arbeitsmedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass die Verringerung der Sauerstoffkonzentration durch Stickstoff mit der natürlichen Atmosphäre im Hochgebirge zu vergleichen ist, wo Menschen – wie in Lhasa – leben.
Ein Vortrag von Ruth Haener beim 50. VdW-Lehrgang (17) hat Corporate History auf das Thema erstmals aufmerksam gemacht; und das Wissen um den Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar hat die HypoVereinsbank für das Thema Brandschutz stark sensibilisiert. Die Vorstellung, dass die wertvollsten Stücke der HypoVereinsbank verloren sein könnten und jahrhundertelange Registratur- und Archivarbeit durch Feuer zunichte gemacht werden könnte, hat Corporate History alarmiert.
Zunächst einmal war es den Verantwortlichen der HypoVereinsbank wichtig, dass die Brandschutztechnik ausgereift ist. Sauerstoffreduzierte Räume zur Brandvermeidung gibt es seit dem Jahr 1999. Meist sind solche Anlagen im Serverraum, im Rechenzentrum, in der EDV-Zentrale, in Tiefkühllogistik-Centern oder in Hochregallagern für Rohwaren eingebaut. Aber auch in Archiven für Kundenakten findet man eine Sauerstoffreduktionsanlage. Die niederländische Universität Groningen hat eine solche Anlage bereits 2003 für ihre historische Bibliothek mit wertvollen alten Schriften und Büchern installiert. Auch die Stadt Wien hat ihre historisch wertvollen Plakat-, Handschriften- und Druckschriftensammlung durch Sauerstoffreduktionstechnik geschützt. Es gibt also schon reichlich positive Erfahrungen mit dieser Technik.
Die Bedeutung der HypoVereinsbank und ihrer Vorgängerbanken ist unbestritten – vor allem für die Geschichte und Entwicklung Bayerns, Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Das Historische Archiv der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG leistet auch hier einen Beitrag zum Erhalt von deutscher Wirtschaftsgeschichte. Aus diesem Selbstverständnis heraus, ist der HypoVereinsbank der Schutz des Archivgutes sehr wichtig. Dazu gehört unter anderem auch, das Archivgut vor Vernichtung durch Brand zu schützen.
Ungeachtet aller Argumente für eine OxyReduct®-Anlage darf nicht außer Acht gelassen werden, dass das Historische Archiv der HypoVereinsbank die bisherigen, völlig unzulänglichen Räume verlassen musste, um die Aufgabe der dauerhaften Aufbewahrung überhaupt erfüllen zu können. Nachdem ein Outsourcing des Magazins oder Verkauf des Historischen Archivs nicht in Frage kamen und der Vorstand der Bank sich für eine interne Lösung entschieden hatte, wurde die HVB Immobilien AG beauftragt, ein archivgerechtes Objekt zu finden. Räume, die zuvor schon als Registratur genutzt wurden und nun für das Historische Archiv vorgesehen waren, mussten brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Die OxyReduct®-Brandschutzanlage war für die HypoVereinsbank die betriebswirtschaftlich sinnvollste Lösung für den dauerhaften Schutz des historisch wertvollen Archivgutes. Hierbei wurde auch bedacht, dass bei dieser Art des Brandschutzes jährlich zusätzliche Stromkosten durch die Arbeit der zwei Kompressoren, Wartungskosten und die Kosten für die Verbrauchstoffe, z. B. Schmieröl, anfallen. Zudem hat die HypoVereinsbank bewusst die Einschränkung in Kauf genommen, dass, bedingt durch die Regeln der Berufsgenossenschaft zur Sauerstoffreduktionsanlage, nur noch Personen im Historischen Archiv arbeiten können, die sich einer arbeitsmedizinischen Untersuchung unterziehen und vom Arzt eine Tauglichkeitsbescheinigung erhalten.
2004 hatte sich die HypoVereinsbank für den Brandschutz durch Sauerstoffreduktion entschieden; im Februar 2005 ging die OxyReduct®-Anlage in Betrieb. Und das Fazit nach rund einem Betriebsjahr? Zunächst das Wichtigste: Es hat nicht gebrannt.
Corporate History hat – zu Testzwecken – unter Aufsicht versucht, einen Brand im Historischen Archiv zu legen. Aber es ist nicht gelungen, ein Feuer zu entfachen. Und selbst als Mitarbeiter der HypoVereinsbank mit einem Feuer in einer Öltonne, das unter normalem Sauerstoffgehalt entzündet wurde, das Magazin betraten, dauerte es nur ca. zwei Sekunden, bis das Feuer erstickte. Im Historischen Archiv der HypoVereinsbank kann es nicht mehr brennen.
Wie schon erwähnt werden Mitarbeiter von Corporate History jährlich arbeitsmedizinisch untersucht und auf die Gefahren der Arbeit in sauerstoffreduzierten Bereichen hingewiesen. Allerdings müssen aus praktischen Erwägungen heraus auch andere Mitarbeiter – die der Wartungsfirmen, der Banksicherheit und der Haustechnik – jährlich arbeitsmedizinisch untersucht werden. Der Kreis beläuft sich auf ca. 25 Mitarbeiter und externe Dienstleister. Da die Untersuchten bei guter Gesundheit sind und die Luft mit der natürlichen Atmosphäre im Hochgebirge zu vergleichen ist, tauchten seit Inbetriebnahme keine Probleme auf. Einzige Einschränkung: Wenn ein längerer Aufenthalt z. B. durch Wartungstechniker oder Umzugspacker notwendig wird, können externe Firmen den Auftrag nur erhalten, wenn die Arbeiter ein Sauerstoffreduktions-Tauglichkeitsattest vorlegen. Bei Personen, die kein ärztliches Attest für das Begehen sauerstoffreduzierter Räume vorweisen können, haben der Betriebsarzt und der Arbeitsschutzbeauftragte festgelegt, dass eine Aufenthaltsdauer von maximal zehn Minuten erlaubt ist. Die Besucher werden auf die Gefahren hingewiesen, müssen ein Formblatt ausfüllen und bei Ein- und Austritt aus dem Magazinraum die Uhrzeit mit Unterschrift bestätigen. Diese Prozedur ist zwar etwas aufwändig, aber nur so kann man sicherstellen, dass sich die Person nicht länger im Magazin aufgehalten hat.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass Corporate History sehr gute Erfahrungen mit der Sauerstoffreduktionsanlage gemacht hat. Aufgrund dieser Erkenntnis wird die HypoVereinsbank auch ihre EDV-Zentrale und die Mittelspannungsanlage mit einer OxyReduct®-Brandschutzanlage ausrüsten. Das Bolschoi-Theater, das gerade für geschätzte 580 Millionen Euro renoviert wird, lässt ebenfalls eine OxyReduct®-Anlage einbauen, um die historisch wertvollen, handgearbeiteten Kulissen, Kostüme, Requisiten und Musikinstrumente gegen Brand zu schützen. (18) Eine russische Delegation hatte zuvor das Historische Archiv der HypoVereinsbank besucht und die Technik in der Praxis begutachtet.
Die vom Historischen Archiv der HypoVereinsbank eingesetzte innovative Technik zum Schutz des Archivgutes hat also bereits Vorzeigecharakter. "Die Brandschutz-Anlage mit Sauerstoffreduktion leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, dass das ‚Gedächtnis der HypoVereinsbank’ für die Zukunft gesichert und das Ziel, verantwortlich mit der Geschichte des Unternehmens umzugehen, erfüllt werden kann", so die Leitung der Fachabteilung Corporate History der HypoVereinsbank. Die Verantwortung reicht bei der HypoVereinsbank eben bis zum Brandschutz.
Anschrift: Dipl.-Hist. (Univ.) Elke Pfnür, Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Corporate History, Arabellastraße 12, D-81925 München
Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (Hrsg.), TRBA 240 >Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit mikrobiell kontaminiertem Archivgut<, in: Bundesarbeitsblatt, März 2003.
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (Hrsg.), Nachhaltigkeitsbericht 2004 der HVB Group, München 2004.
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten – AK Feuerschutz (Hrsg.), Stellungnahme zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beim Betreten und Aufenthalt von Personen in Bereichen mit abgesenkter Sauerstoffkonzentration, Mannheim, Dezember 2003.
DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), Information und Dokumentation – Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut (ISO11799:2003), Berlin, Juni 2005.
Ruth Haener, Alles eilt, wenn's brennt. Sicherung von brandgeschädigten Akten – ein Erfahrungsbericht, Heidelberg, 3. Juli 2003.
Rickmer Kießling, Archivtechnik, Münster 2004, in: Reimann, Norbert (Hrsg.): Praktische Archivkunde.
Evelyn Kroker u. a. (Hrsg.), Handbuch für Wirtschaftsarchivare. Theorie und Praxis, München 2005.
Heike Vowinkel, Mozart gerettet, Goethe verbrannt, in: Welt am Sonntag, 5.9.2004.
Wagner Alarm- und Sicherheitssysteme GmbH (Hrsg.), OxyReduct® schützt Bolschoi, in: Impulse, 1/2006.
Dies., Planungsgrundlagen OxyReduct®, Langenhagen, Januar 2005.
Dies., Gut gesichert an der Spitze – wir weisen den Weg. OxyReduct®, die Innovation im Brandschutz, Langenhagen, April 2004.
Heinrich Wefing, Der Weltgedächtnisverlust, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.9.2004.
Anmerkungen
(1) Der Sauerstoff in der Luft beträgt normalerweise ca. 20,95 %.
(2) Vgl. Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (Hrsg.), Nachhaltigkeitsbericht 2004 der HVB Group, München 2004, S. 60.
(3) Zielgruppen: Kunden, Investoren, Mitarbeiter, Ratingagenturen, Wissenschaft, Medien, allgemeine Öffentlichkeit.
(4) Vgl. Frankfurt Allgemeine Zeitung, 3.9.2004, S. 3.
(5) Vgl. Welt am Sonntag, 5.9.2004.
(6) Vgl. Rickmer Kießling, Archivtechnik, Münster 2004, in: Norbert Reimann (Hrsg.): Praktische Archivkunde, S. 195 ff.
(7) Ebd., S. 196.
(8) Vgl. Evelyn Kroker u. a. (Hrsg.), Handbuch für Wirtschaftsarchivare. Theorie und Praxis, München 22005, S. 176 ff.
(9) Vgl. DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), Information und Dokumentation – Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut (ISO11799:2003), Berlin, Juni 2005.
(10) Vgl. Kroker u. a. (Hrsg.), Handbuch, S. 176 ff.
(11) Die normale Konzentration von CO2 in der Atemluft ist 0,03 %.
(12) Die Atemluft besteht zu 78,09 % aus Stickstoff, 20,95 % aus Sauerstoff, 0,93 % aus Edelgas Argon und aus 0,03 % Kohlendioxid.
(13) Informationen aus: Wagner Alarm- und Sicherheitssysteme GmbH (Hrsg.), Planungsgrundlagen OxyReduct®, Langenhagen, Januar 2005; Dies., Gut gesichert an der Spitze – wir weisen den Weg. OxyReduct®, die Innovation im Brandschutz, Langenhagen, April 2004
(14) Kategorie I = weniger als 21 %, aber mindestens 17 %; Kategorie II = weniger als 17 %, aber mindestens 15 %.
(15) Vgl. Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten – AK Feuerschutz (Hrsg.), Stellungnahme zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beim Betreten und Aufenthalt von Personen in Bereichen mit abgesenkter Sauerstoffkonzentration, Mannheim, Dezember 2003.
(16) Vgl. Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (Hrsg.), TRBA 240 >Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit mikrobiell kontaminiertem Archivgut<, in: Bundesarbeitsblatt, März 2003.
(17) Vgl. Ruth Haener, Alles eilt, wenn's brennt. Sicherung von brandgeschädigten Akten – ein Erfahrungsbericht, Heidelberg, 3. Juli 2003.
(18) Vgl. Wagner Alarm- und Sicherheitssysteme GmbH (Hrsg.), OxyReduct® schützt Bolschoi, in: Impulse, 1/2006, S. 1
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