NS-Zwangsarbeit in der Ruhr-Industrie – der Umgang mit dem (un)sichtbaren Verbrechen
Im Steinkohlebergwerk und heutigen UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen mussten tausende Menschen – vor allem aus der Sowjetunion, aber auch aus anderen europäischen Ländern – Zwangsarbeit leisten. Wir setzen uns mit der Fragestellung auseinander, warum die systematische Ausbeutung von Zwangsarbeiter:innen über Jahrzehnte weitgehend unbekannt blieb, obwohl sich dieser unter aller Augen vollzog und zahlreiche Unternehmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter:innen profitierten. Zugleich möchten wir der Frage nachgehen, weshalb der politische und historische Aufarbeitungsprozess so viele Jahrzehnte in Anspruch nahm.
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